Baby Schwimmhilfen wirklich sicher

Was du in Sachen Sicherheit bei einer Schwimmhilfe beachten solltest

Baby Schwimmhilfen wirklich sicher
Kleinkind mit Schwimmflügeln

Schwimmhilfen sind eine sinnvolle Anschaffung, egal wie alt der Schwimmanfänger ist. Es gibt jedoch einiges, was man bei Kauf und Verwendung beachten sollte. Doch auch, wenn man sich für ein wirkliches Qualitätsprodukt entscheidet, kann man nie von einer 100%igen Sicherheit im Wasser sprechen. Diese sollen und können Schwimmhilfen aber auch nicht leisten. Du fragst dich also, ob Baby Schwimmhilfen wirklich sicher sind? Dann erfahre hier, wieso dies nicht der Fall ist und auf was du achten solltest.

Schwimmhilfen – passendes Modell für jeden

Schwimmhilfen gibt es für jede Altersgruppe: für Babys, Kleinkinder, Kinder und Erwachsene. Je nach Altersgruppe erfüllen sie aber unterschiedliche Kriterien. Baby Schwimmhilfen sind nicht zum Erlernen des Schwimmens gedacht. Sie geben Auftrieb, sorgen für Spaß, entlasten Mamas und Papas und helfen dabei, dass sich das Baby sicher an das Wasser gewöhnen kann.

Beliebt sind daher zum Beispiel Schwimmsitze für das Baby, in dem das kleine Kind einen ersten Kontakt mit dem Wasser machen und sanft übers Wasser schippern kann. Spezielle Produkte wie etwa Freds Swim Academy Swimtrainer sollen hingegen bereits den Kleinsten dabei helfen, alleine durchs Wasser paddeln zu können und so auch die Angst vor dem Element nehmen. Dennoch sind auch derartige Baby Schwimmhilfen kein Mittel zum Schwimmen lernen.

Anders ist das oft bei Schwimmhilfen für ältere Kinder und Erwachsene. Schwimmnudeln, Schwimmflügel, Schwimmbretter, Schwimmkissen und Co. erfüllen den Zweck, dass Nichtschwimmer sich mit deren Hilfe über Wasser halten und erste Schwimmübungen ausprobieren können.

Sicherheit von Schwimmhilfen – Ist die Baby Schwimmhilfen wirklich sicher?

Zuerst solltest du dich bereits vor dem Kauf eines Produkts informieren, welche Sicherheitsanforderungen an Schwimmhilfen gesetzt werden. Das billige Aufblasboot aus dem Touristenladen am Urlaubsort erfüllt nämlich wahrscheinlich keine entsprechenden Sicherheitsstandards. Innerhalb der europäischen Union gilt für die Sicherheit von Schwimmhilfen die Norm EN 13138-1. Diese stellt entsprechende Ansprüche, die Baby Schwimmhilfen und Schwimmhilfen für ältere Kinder und Erwachsene erfüllen müssen. Findest du einen Hinweis zu dieser Prüfnorm am oder auf dem Produkt, hast du schon mal ein gutes Produkt gefunden. Ist die vermeintliche Schwimmhilfe mit der Kennzeichnung EN 71 versehen, solltest du hingegen besser die Finger davon lassen. Denn diese Kennzeichnung bezieht sich lediglich auf sogenannte „Wasserspielzeuge“. Neben dem Hinweis auf die Prüfnorm EN 13138-1 sollte auf der Schwimmhilfe zudem ein CE-Symbol sowie ein TÜV Siegel zu finden sein.

Baby Schwimmhilfen wirklich sicher? Nur, wenn Eltern in direkter Nähe sind!

Du fragst dich nun, ob Baby Schwimmhilfen wirklich sicher sind, sobald sie die Prüfnorm erfüllen und ein CE-Siegel sowie das TÜV Symbol besitzen. Solche Baby Schwimmhilfen können in der Regel bedenkenlos gekauft werden. Man sollte sich damit aber nicht in Sicherheit wiegen, denn keine Schwimmhilfe schützt garantiert vor dem Ertrinken. Daher findest du am Produkt oder auf der Produktverpackung auch den Hinweis „Kein Schutz vor dem Ertrinken“. Der beste Schutz für dein Baby, Kleinkind oder Kind ist daher immer die strikte Beaufsichtigung im Wasser. Babys, Kleinkinder und Kinder können auch mit einer Schwimmhilfe ertrinken. Daher kann man eben auch nicht sagen, dass Baby Schwimmhilfen wirklich sicher zu 100% sicher sind.

Sicherheit erhöhen und Schwimmhilfen regelmäßig überprüfen

Du kannst die Sicherheit deines Kindes im Wasser erhöhen, indem du Wert auf die korrekte Produktpflege der Schwimmhilfe legst und diese auch regelmäßig auf Schäden hin untersuchst. Achte darauf, dass die Schwimmhilfen nicht achtlos auf dem steinigen Boden abgelegt werden und das diese nicht mit direkter Sonneneinstrahlung trocknen. Es kann natürlich dennoch immer mal vorkommen, dass beispielsweise bei Schwimmflügeln eine Luftkammer ausfällt. Für solche Fälle schreibt die Norm 13138-1 aber vor, dass Schwimmhilfen mit mindestens zwei voneinander getrennten Luftkammern ausgestattet sein müssen. Geht also eine Kammer kaputt, hält die zweite Luftkammer das Kind noch über Wasser. Auch an das Ventil der Baby Schwimmhilfe stellt die Norm einen Anspruch: es muss sich nämlich um ein Rückschlagventil handeln. Dieses lässt zwar Luft ein, aber keine Luft wieder raus, sofern sich das Ventil doch mal öffnen sollte.