Keine Angst vorm Wasser – Wassergewöhnung zu Hause für Neugeborene und Babys

Richtiges Baden gegen Angst vor dem Wasser

Wassergewöhnung
Urheber: anastas2018 / 123RF Standard-Bild

Die meisten Babys und Kleinkinder lieben Wasser. Ein Grund dafür kann sein, dass es sie an die Zeit in deinem Bauch erinnert. Wenn dein Kind sich im Wasser ängstlich verhält, musst du dir aber auch keine Sorgen machen. Gemeinsam könnt ihr das ganz leicht ändern. Hier findest du daher Tipps für die Wassergewöhnung Babys und Neugeborenen.

Wassergewöhnung Babys

Die Angst vor Wasser kann bei Kindern unterschiedlich stark ausgeprägt sein: Manche fürchten sich am Strand vor den Wellen, andere Kinder wiederum geraten schon in Panik, wenn sie nur in die Badewanne sollen. Fängt dein Kleinkind schon beim Baden in der Wanne an zu weinen, solltest du handeln. Wer seinem Kind frühzeitig die Scheu nimmt, kann so verhindern, dass es später Schwierigkeiten haben wird, schwimmen zu lernen. Schwimmen ist nicht nur ein guter Sport, sondern eine Fähigkeit, die jeder Mensch beherrschen sollte, um geschützt zu sein. Es ist einfach wichtig, dass Kinder so früh wie möglich schwimmen lernen. Und dazu gehört eben auch, dass sie keine Angst vor Wasser haben.

Ist die Angst vor dem Wasser erst einmal da, wird Geduld nötig sein. Zwinge dein Kind zu nichts. Es muss spüren, dass Du ihm Sicherheit gibst, zumal es vollkommen von dir abhängig ist. Wenn es sich trotz aller Bemühungen sträubt und sehr gestresst regiert, solltest Du das Bad besser abbrechen und es ein ander Mal versuchen.

Folgende Tipps können euch bei der Umgewöhnung oder der Wassergewöhnung Babys helfen:

  1. Die richtige Wassertemperatur und Wasserhöhe finden

Die ideale Wassertemperatur liegt zwischen 35°C und 37°C. Achte da drauf, dass es nicht zu heiß, aber auch nicht zu kalt ist. Außerdem muss nicht der ganze Körper deines Neugeborenen oder Babys mit Wasser bedeckt sein. Wenige Zentimeter genügen, damit du dein Baby vernünftig waschen kannst. Liegen Kinder mit dem Po auf dem Wannenboden auf, kann ihnen das ein Gefühl von Sicherheit vermittelt. Auch der Kontakt zum Wannenrand ist für viele kleine Babys eine große Hilfe. Daher sind für Neugeborene und sehr kleine Babys richtige Babybadewannen ideal. Hier stoßen sie mit den Füßchen an den Wannenrand, was ihnen Sicherheit vermittelt.

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  1. Die richtige Wanne:

Auch wenn eine geräumige Wanne gut für dich ist, bevorzugen Babys meist enge Wannen. Das gibt ihnen ein Gefühl von Geborgenheit. Schließlich kommen sie vor der Geburt auch mit sehr wenig Platz aus. Wie wäre es, wenn du statt einer Babywanne einen sogenannten Badeeimer ausprobierst? Darin nimmt dein Baby eine Haltung ein, die der im Mutterleib ähnelt und kann sich mit dem Körper am Wannenwand abstützen.

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  1. Der richtige Griff

Auch wenn es wichtig ist, ein Kind gut festzuhalten, damit es nicht wegrutscht, muss man gleichzeitig beachten, dass die Haut sehr zart und empfindlich ist. Ein Balanceakt. Wenn du deinen linken Arm unter den Rücken deines Babys legst und mit der Hand seine linke Schulter umfasst, kannst Du es auch ohne große Krafteinwirkung sicher halten. Beachte auch: Einige Babys werden unruhig, wenn sie zu schnell in die Wanne gesetzt werden. Das überrascht sie und sie wissen nicht, was passiert. Versuche erst die Füße ins Wasser zu halten und dann mit wiegenden Bewegungen Stück für Stück den Rest des Körpers. Dein Baby kann sich so an die Nässe zu gewöhnen.

4. Das richtige Spielzeug

Spielzeug kann ablenken und außerdem weinen manche Kinder auch nicht aus Angst, sonderns Langeweile. Du kannst z.B. eine Quietscheente wählen, aber auch einfache Waschlappen oder Badethermometer genügen. Für etwas größere Babys sind kleine Becher tolle Spielzeuge. Aber auch Boote und kleine Schiffe sind für Babys, die bereits sitzen können, ein schönes Badewannenspielzeug.

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  1. Der richtige und gleichbleibende Ablauf

Sich wiederholende Abläufe können auch schon sehr kleinen Kindern dabei helfen, sich zu orientieren. Du kannst ein Ritual einführen, z.B. dass du dein Kind mit der Badeente zum Waschgang abholst. Sorge dabei stets für Ruhe und eine gute Atmosphäre.

Ein Extra-Tipp: Die Atmosphäre kann sich auch dadurch verbessern, dass du mit deinem Kind in die Wanne steigst. Die Nähe im Wasser kann deinem Kind zusätzliche Sicherheit vermitteln und die Bindung zwischen euch festigen.

So kann die Wassergewöhnung gelingen

Wichtig ist es aber vor allem, dass dein Kind mit Wasser keine negativen Erfahrungen verbindet. Achte daher immer besonders gut auf dein Baby, wenn es gebadet wird. Dass Babys oder gar Neugeborene niemals unbeaufsichtigt in der Badewanne sein sollen – sei die Wassermenge auch noch so gering – ist sicher jedem klar. Doch auch, wenn das Wasser immer zu kalt ist, stets zu heiß oder zu tief, kann das deinem Baby ein negatives Gefühl vermitteln, dass es dann auch langfristig mit Wasser in Verbindung bringt. Daher solltest du darauf achten, dass sich dein kleines Baby beim Baden wohlfühlt.

Hoffentlich helfen dir und deinem Kind diese Tipps dabei, aus einem Mittel zum Zweck einen echten Badespaß zu machen.

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